SMS richtig verstehen – Was Männer schreiben, ist absolut unlogisch

Wenn Männer texten, dann kommt es oftmals zu Missverständnissen. Denn das Problem ist, dass Frauen dazu neigen, jede Handlung des Mannes von allen Seiten zu betrachten und zu interpretieren – davon sind SMS- und WhatsApp-Nachrichten keineswegs ausgeschlossen. Und genau diese sind es auch, die oftmals für unnötige Verwirrung und viele Missverständnisse sorgen.

Das Problem ist, dass die kurze Nachricht nicht gedeutet werden kann, denn schließlich sind der Gesichtsausdruck, die Körpersprache oder Stimmlage in der Nachricht nicht zu erkennen. Es ist zudem auch wichtig, dass Männer und Frauen oftmals zu ganz unterschiedlichen Kommunikationsstilen greifen. So ist das, was Frau eventuell als total lieblos interpretiert, ganz anders gemeint. Hier einmal vier typische Missverständnisse, die durch eine SMS entstehen können

1. Fehlende Emojis

In einer SMS oder eine WhatsApp Nachricht wird die fehlende Möglichkeit, über den Witz des Gegenübers zu lachen oder ihn ganz verlegen anzusehen, mit Emojis bzw. Smileys wettgemacht. Die Emojis werden generell dann verwendet, wenn sich die beiden, die sich texten, nahe stehen. Zudem tendieren Frauen wesentlich häufiger dazu, Emojies zu senden, als Männer. Daher können fehlende Emojis bei Frauen den Eindruck erwecken, dass er gar keine Lust hat, mit ihr zu texten. Doch für die Männer ist das absolut normal.

2. Falsche Emojis

Werden von einem Mann Emojis genutzt, dann kann das auch zu möglichen Irrtümern führen. Denn Frauen finden nicht jeden Emoji bzw. Smiley toll. Frauen haben oftmals eine Abneigung gegen das typische Zwinkern, welches zum Teil auch als arrogant interpretiert wird und selbst zu viele lachende Smileys können Verwirrung bei den Frauen stiften:

• Lacht er mich aus?
• Überspielt er seine Unsicherheit?
• Will er einfach nur cool sein?

Doch gegen ein Kuss Emoji oder ein Herz hat keine Frau etwas – höchstens dann, wenn es noch nicht einmal ein erstes Date gab. Jedoch ist es denkbar, dass die Männer sich bei der Verwendung von Emojis schwer tun, da das eben nicht für sie normal ist – also sollte doch einmal der eine oder andere falsche Smiley in der Nachricht erscheinen, kann das verziehen werden.

3. Viele, viele Punkte

Sicherlich sind Satzzeichen wichtig, auch bei Facebook, WhatsApp und sonstigen Messengern. Doch eines der häufigsten Satzzeichen, der Punkt, zählt zu den unbeliebtesten in den Chat-Nachrichten, denn er mach den anderen tendenziell unsympathisch. Da von Männern jedoch die Nachrichten gern sehr klar strukturiert werden, greifen sie eben wesentlich häufiger zu dem doch so ungern gesehenen Satzzeichen. Das bedeutet bei den Frauen wiederum: Eigentlich hat er gar keine Lust, mir zu schreiben.

4. Zu kurze Nachrichten

Es kann tendenziell ausgesagt werden, dass Männer kurze Nachrichten schreiben. Sie bringen das, was sie sagen möchten, auf den Punkt während die Frauen ihre Nachrichten gern ausschmücken und alles in schön verpackte Formulieren ausdrücken. Sicherlich gibt es Ausnahmen und damit auch Männer, die eher gefühlsbetont schreiben und Frauen, die eher den direkten Ton bevorzugen. Doch, um bei den typischen Missverständnissen zu bleiben, die per SMS oder Chat vorkommen, tendiert die Frau dazu, den neutralen Ton des Mannes persönlich zu nehmen und das als Ablehnung zu interpretieren. Der Mann jedoch denkt sich nichts dabei, denn er möchte das zweite Date genauso gern, selbst wenn er das nur in einem kurzen Satz ausdrückt.

5. Die Antwort erfolgt nicht sofort

Dabei handelt es sich um den absoluten Klassiker: Er antwortet nicht sofort auf ihre Nachricht, obwohl sie weiß, dass er die Nachricht bereits gesehen hat. Die klare Schlussfolgerung darauf: Er will nicht mehr, er steht nicht auf mich oder er hat eine andere. Aber es ist an dieser Stelle zu bedenken, dass die Männer generell nicht über den gleichen Mitteilungsdrang verfügen, wie Frauen. Sie telefonieren am liebsten, wenn es darum geht sich zu verabreden und nutzen dann das Treffen um alles Wichtige zu besprechen. Eventuell sind Männer auch einfach nur zu faul für WhatsApp oder im Moment beschäftigt, um eine angemessene Antwort zu senden. Also nicht verzweifeln, wenn die Antwort vonseiten des Mannes nicht sofort kommt – denn Männer sind auch nur Menschen.

Männer sind wortkarg und auch „unlogisch“!

Das Handy gibt ein Geräusch von sich: Eine SMS, WhatsApp oder andere Messenger Nachricht ist eingetroffen. Wie ein Teenie, der zum ersten Mal verliebt ist, greifst du zum Phone, um die Nachricht zu lesen.

Doch Nachrichten sind schnell getippt und nehmen nicht so viel Zeit in Anspruch wie ein Telefonat – aber genau darum werden sie oftmals zum Problem. Nachrichten kreieren Verwirrung, da man den anderen nicht richtig versteht, da man die kurze Nachricht nicht deuten kann. Was hat er gemeint? Wie hat er es gemeint? Nun wollen wir ehrlich sein, Männer sind unlogisch und zudem auch sehr wortkarg. Und Frauen? Ja sie interpretieren einfach ALLES in etwas hinein, aber auch nur, da die Männer so schwer zu verstehen sind.

Hier einmal ein paar Beispiele um die Nachrichten von Männern zu verstehen!

Was soll bitte schön „Vielleicht“ heißen? Ja oder nein – das kann doch nicht so schwer sein. Und warum werden Nachrichten bitte schön erst Stunden oder gar erst am nächsten Tag beantwortet? „aaaaahhhhh, das sind Fragen die jede Frau zur Weißglut und in den Wahnsinn treiben. Doch bitte, wie soll Frau wissen, was er meint? Nun wird es Zeit einmal zwischen den Zeilen zu lesen – auch wenn es nicht viele davon gibt, da sich Männer grundsätzlich kurz fassen.

„Nächste Woche wird es wirklich stressig bei mir“ – Hab kein Interesse daran, Zeit für dich freizuschaufeln – aber irgendwie bekomm ich das hin für alles und jeden anderen in meinem Leben Zeit zu finden.

„Vielleicht“ – Nein, auf keinen Fall. Das komplette Gegenteil von Ja, aber ich möchte deine Gefühle nicht mit einem „Nein“ verletzten.

„LOL“ – Ich lache nicht laut – aber musste lächeln

„Willst du vorbeikommen und wir schauen einen Film?“ – Keine Chance, dass wir einen Film anschauen, ich hab ganz viele andere Ideen, wie wir uns beschäftigen können.

„Hey sorry, das ich gestern nicht auf eine Nachricht geantwortet hab.“ – Ich hab in den letzten 24 Stunden einfach nicht an dich gedacht. Hab zwar 100 Mal auf mein Handy geschaut, aber trotzdem nicht geantwortet.

„Wollen wir was trinken gehen?“ – Ich mag dich zwar ganz gern, aber bevor ich dich zu einem echten Date ausführe, will ich erst mal abchecken, ob es das wert ist.

„Was hast du am WE vor?“ – Ich will unbedingt was mit dir unternehmen – Plane auf jeden Fall Zeit für mich ein.

„Ich habe deine Nachricht nie erhalten.“ – Sicherlich hab ich die bekommen, aber ich habe so viele Tender- und Bar-Kontakte in meinem Handy, da verlier ich mal den Überblick. Ich habe nicht geantwortet, da ich in dem Moment mehr Interesse an jemand anderen hatte. Aber nun hab ich Zeit.

„Lass mich in meinen Kalender schauen.“ – Lass mich in meinen Kalender gucken (den ich noch nicht einmal besitze) um abzuchecken, ob ich was Besseres vorhabe – wenn nicht, dann können wir uns auf jeden Fall treffen.

„Ich meld mich“ – Tschüss bis niemals.

SMS richtig verstehen – Was Männer schreiben, ist absolut unlogisch
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