Sind Gemeinsamkeiten wichtig für eine Beziehung?

Wenn ja, welche tun der Liebe gut?

Geht es um eine langfristige Beziehung, dann fällt die Entscheidung für den Traumpartner auf den von nebenan. Das hat einen simplen Grund: Beide Partner haben ähnliche Vorstellungen von Treue, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit – eben das ist eine gute Basis für eine harmonische Beziehung. Selbst eine ähnliche Erziehung, die gleiche Kultur und Religion wecken ein Gefühl der Vertrautheit.

Aber warum entscheidet sich der Mensch nicht viel öfter für etwas aufregendes anderes? Denn schließlich ziehen sich Gegensätze doch an?! Oder sind es die Gemeinsamkeiten, die den Schlüssel für eine lange und glückliche Beziehung darstellen?

Was verbindet Partner miteinander?

Es wurde herausgefunden, dass einige Gemeinsamkeiten der Liebe durchaus guttun und auch einige kleine Gegensätze, durch die der Beziehungsalltag belebt wird.

Auf einige Paare kann man durchaus neidisch sein, denn betreten sie den Raum, dann vibriert die Luft. Selbst denkt man dann nur: Die beiden führen die perfekte Beziehung! Wie machen die das bloß? Die Antwort darauf: Diese Paare verfügen über viele Gemeinsamkeiten – aber mögen auch die Gegensätze. Denn, um eine gute Partnerschaft zu führen, muss (zum Glück) nicht alles harmonieren. Aber in den folgenden neun Punkten sollte sich ein Paar einig sein:

Ein ähnliches Wesen

Dann wenn wir ähnlich gestrickt sind, dann fühlen wir uns verstanden und können leichter Vertrauen aufbauen. Je mehr Charaktereigenschaften übereinstimmen, desto mehr erkennen wir uns selbst in unserem Partner wieder. Und genau das macht es uns leichter, ihm/ihr die Mini-Macken nachzusehen.

Die gemeinsamen Lebensziele

Eines muss immer stimmen: das ganz große. Die gemeinsamen Ziele sind ein Booster für die Liebe. Damit wird gezeigt: Wir haben Pläne für unsere gemeinsame Zukunft und diese setzen wir Stück für Stück um. Wird ein Etappenziel erreicht, dann gibt das einen Schub, um weiterzumachen. Zudem stärkt das auch das Vertrauen in die Beziehung.

Das Bedürfnis nach Nähe

Werden zusammen Pläne geschmiedet, dann würde man am liebsten alles (mit)teilen: die Gedanken, Ängste und Wünsche. Umso besser ist es, wenn der Partner das genauso sieht. Denn damit eine Beziehung auf die Dauer halten kann, sollten sich die Partner ähnlich darin sein, wie viele Nähe benötigt wird – und wie weit man sich dem anderen öffnen möchte. Sollte es der Fall sein, dass die Bedürfnisse zu sehr auseinandergehen, dann wird sich einer der Partner zurückgesetzt fühlen und der andere eingeengt.

Die körperliche Anziehung

Wir wissen es alle, am Anfang einer Beziehung kann man einfach nicht die Hände voneinander lassen. Doch auch nach dieser Phase sind Zärtlichkeiten ein Balsam für die Liebe. Denn harmoniert ein Paar auch körperlich, dann gibt uns das einen Bestätigungsschub und das Selbstbewusstsein wird gestärkt.

Gemeinsames Chaos

Sollten beide Partner nicht dasselbe Verständnis von Ordnung haben, dann handelt es sich um den größten Feind der Liebe, der aus dem Hinterhalt hervorkommt: die ständige Unzufriedenheit. Das macht auf die Dauer mürbe, man fühlt sich bevormundet – und die durchgeschwitzten Sportsocken auf dem Fußboden werden zum Stolperstein für die Liebe.

Das Interesse an dem anderen

Sicherlich hört man seinem Partner zu, wenn dieser einen begeistert von seinem neuen Mountainbike mit 24-Gang-Schaltung erzählt. Doch dafür darf man dann selbst auch einmal nach Herzenslust über die Vorteile der Brotbackmaschine dozieren ohne dafür ein entnervtes Augenrollen zu ernten. Denn das gegenseitige Interesse sorgt dafür, dass man sich geschätzt fühlt und auch ein wenig Besonders.

Das gleiche Bildungsniveau

Es ist einfach super, wenn der Partner ein wandelndes Lexikon ist. Aber es kann auch sein, dass man sich selbst neben ihm/ihr ganz schön „klein“ fühlt. Ideal ist, wenn man sich ergänzt und die Chance dafür ist am höchsten, wenn beide über das gleiche Bildungsniveau verfügen. Denn dadurch wird das Selbstbewusstsein gesteigert, da man keine Angst hat, sich zu blamieren oder doof zu klingen. Dagegen ist Fachwissen in ganz verschiedenen Bereichen richtig spannend für die Beziehung und Liebe.

Die finanzielle Absicherung

Studien zeigen auf, dass die Paare die etwa gleich viel verdienen, eine stabilere Beziehung führen. Der Grund dafür ist, dass man sich, jaja, gleichwertiger fühlt. Auch wichtig ist in Langzeit-Beziehungen ein ähnliches Verhältnis zum Geldausgeben. Denn wenn nur einer jeden einzelnen Cent für die Haushaltskasse spart, während der andere ständig shoppt, dann fühlt man sich ausgenutzt – die Folge ist, beide schlittern in eine Finanzkrise.

Der familiäre Background

Sicherlich – keine Familie ist perfekt, aber viele Familien haben vertraute Schrullen. Warum ist es so gut, einen ähnlichen Background zu haben? Ganz einfach, da man sich besser versteht und mit ähnlichen Problemen groß geworden ist. Durch diese Fakten wird die Sympathie für den anderen gesteigert und es stärkt auch das Gefühl von Geborgenheit und Sicherheit.

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